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Am Mittwoch, dem 29.01., machte sich der Q1-Lateinkurs nach Haltern am See auf. Ziel war das LWL-Museum. Das Museum steht auf dem Gelände, wo sich in augusteischer Zeit ein Römerlager befand.


Mit der Größe von ca. 39 Fußballfeldern bot das Lager ein funktionierendes System im Hinblick auf die militärische Sicherung des eroberten germanischen Gebietes und der erforderlichen Logistik hinsichtlich der Lebensführung der römischen Legionäre.




Besondere Spezialitäten aus dem Mittelmeerraum bzw. Italien, wie der köstlichen Fischsoße namens Garum, mussten über den Seeweg via Rhòne und Rhein und dann auf der Lippe verschifft werden. Das Soldatenleben wurde anschaulich vorgestellt: So waren ein Schild und Marschgepäck, das mit einem Kettenhemd und Helm stolze 48 kg wiegt, zum Anfassen und Anheben angeboten.




Mit der Varusschlacht endete die Präsenz Roms in Germanien und auch in Haltern: Eine verheerende Niederlage, die fast fünf Legionen, die in Germanien stationiert waren, das Leben kostete.


Die Lateinschülerinnen und -schüler durften abschließend außerdem erfahren, wie aufwändig und mit zusätzlicher Anstrengung verbunden, die tägliche Verpflegung hergestellt wurde: abwechselnd drehten sie den Mühlstein und mahlten Weizenkörner.



Kordula Pasch

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