23 | 09 | 2018

Letzte Woche wurden sieben Schülerinnen und Schülern von Frau Plöger Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Workshops des Netzwerks für Begabungsförderung überreicht.

Das Netzwerk für Begabungsförderung bietet besonders begabten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 9 in OWL die Möglichkeit, sich zusätzlich zum täglichen Unterrichtsgeschehen in verschiedenen Workshops mit Fragestellungen aus naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen, musikalischen oder musischen Bereichen zu  beschäftigen. Die Workshops finden unter der Leitung der Bezirksregierung in Kooperation mit der Universität Bielefeld, Bildungseinrichtungen und Betrieben statt und sie werden von der Osthushenrich-Stiftung sowie der Stiftung Bildung finanziell gefördert. Alle Interessierten müssen sich um einen Platz in den hochinteressanten Workshops bewerben. Umso mehr freut es uns, dass es insgesamt sieben unserer Schülerinnen und Schüler gelungen ist, einen Platz in den Workshops zu bekommen.

 

So nahmen Konrad Holsmölle (8e) und Mathilde Rethemeier (8a) an dem Workshop „Rumaroma, PET bis Nylon – alles die gleiche Chemie“ teil.  Dabei konnten sie echte Laborluft schnuppern und stellten selber Stoffe mit verschiedenen Eigenschaften, z.B. Aromastoffe, Aspirin oder Kunststoffe wie Nylon her. Auch in dem Workshop „Abgetaucht – Meeresbiologie und Gewässeruntersuchung“, den Pamina Mozumder (8b) besuchte, stand das naturwissenschaftliche Denken und Arbeiten im Mittelpunkt. Pamina durfte dabei die 20.000 Liter umfassende Seewasseranlage in der Universität Bielefeld besuchen und  dort Messungen durchführen. Sie konnte die Besonderheiten von Meerstieren kennenlernen und erforschen. So wurden u.a. die Anpassungen der Meerestiere an ihren Lebensraum und die Gefahren durch das Eingreifen des Menschen thematisiert und auch experimentell untersucht.

Neben diesen Angeboten mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt setzte sich Anna Harre (7e) im Museum MARTa in Herford eher mit künstlerischen Aspekten auseinander. Wie schon der Titel des Workshops „In jedem steckt ein Künstler“ vermuten ließ,  wurde hier insbesondere kreativ und künstlerisch gearbeitet.  So besuchte Anna zunächst die Ausstellung Stühle, fertigte dann eine Skizze von einem ausgestellten Stuhl an,  bevor sie abschließend auch tatsächlich einen eigenen Stuhl  baute.  Außerdem wurden T-Shirts kreativ bedruckt, weitere Skizzen, Zeichnungen und auch Modelle aus verschiedenen Materialien angefertigt.

Hier sieht man eine Zeichnung von Anna zum Thema „Ein geteiltes Herz“.

 

 

Michel Bartels und Robin Beimstroh (beide 9c) übten im  „Debating Club  - the power of words“ sogar in englischer Sprache das Diskutieren und Argumentieren. Die beiden waren von diesem Workshop so sehr begeistert, dass sie sogar überlegen, im nächsten Schuljahr selbst ein ähnliches Projekt am Herder-Gymnasium anzubieten. Wir dürfen gespannt sein und würden uns darüber natürlich sehr freuen.

Tilmann Wilkening (9a) erlernte in seinem Workshop die Kunst des Fotografierens und er hatte im wahrsten Sinne des Wortes  „Den Dom vor der Linse“, denn dieser Workshop fand im Diözesanmuseum Paderborn statt. Tillmann beschreibt seine Arbeit in diesem Workshop wie folgt: „Im Rahmen eines Fotoworkshops des „Netzwerkes Begabungsförderung OWL“ erlernte ich die besonderen Geheimnisse der Bildgestaltung mit der digitalen Spiegelreflexkamera. Während eines mehrteiligen Workshops in Paderborn hatten wir Teilnehmer aus ganz OWL den „Dom vor der Linse”.  Die Fotodozenten Ansgar Hoffmann und Klaus-Peter Semler, beide professionelle Fotografen, begleiteten uns fachlich und technisch durch die Themen. Die Organisation lag in den Händen des Diözesanmuseums in Paderborn.

Die Werke der Teilnehmer wurden großformatig im Foyer des Diözesanmuseums in Paderborn ausgestellt und am 27.01.2018 im Rahmen einer Eröffnung der Ausstallung der staunenden Öffentlichkeit präsentiert.“

Die folgenden  zwei Bilder hat  Tillmann während des Workshops gemacht.

 

 

Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind sich einig darüber, dass ihre Teilnahme an den verschiedenen Workshops eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und eine sehr interessante, bereichernde Erfahrung war. Anna fasst ihre Erfahrungen und Eindrücke wie folgt zusammen: „Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, da die Atmosphäre gut war, ich viele Kontakte knüpfen konnte und viel dazu gelernt habe.“

 

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern zu der Teilnahme an den Workshops und der damit verbundenen einmaligen Gelegenheit, ihre Begabungen und Interessen an neuen, außerschulischen Lernorten vertiefen zu können.

 

Aufgepasst: Im September informieren wir an dieser Stelle wieder über die neuen Angeboten des Netzwerks Begabtenförderung. Wir würden uns sehr über interessierte Schülerinnen und Schüler freuen.