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Eine Reportage von Kevin aus der 7c (unter Mithilfe von Fabian und Has)

Es sind 30 Stufen nach oben, die wir am 23. September in der ehemaligen Zigarrenfabrik in der Alten Kirchstraße bezwingen.


Wir, die Klasse 7 c des Herder-Gymnasiums, gehen die Treppe im Mindener Bildungsforum hoch und kommen zu einem bunten mit Matten ausgestatteten Raum. Ich setze mich auf einen kleinen pinken Sitzsack und höre zu. ,,Ihr seid hier in der Ausstellung ,,Echt fair" gelandet", sagt Frau Burkardt-Pawlik, die Sozialarbeiterin der Mosaik-Schule zur Begrüßung.

Danach begrüßt uns auch Kerstin Trawny, Sozialarbeiterin der Primus-Schule, zusammen mit ihrer Praktikantin Fritzi. Sie teilen uns ein Quiz aus, das wir während unseres Rundgangs lösen sollen. Dazu werde ich mit zwei Mitschülern zu einer Gruppe eingeteilt, die an jeder Station für 10 Minuten damit beschäftigt ist, einen der vielen Aspekte von häuslicher Gewalt kennenzulernen.

Die Ausstellung ist interessant aufgebaut. Sie besteht aus 6 Säulen, die jeweils vier Seiten haben. An jeder Säule können wir etwas anhören, Magnete nach unseren Vorstellungen anordnen, ein Rätsel lösen oder unsere Meinung aufschreiben.

Wir gehen zur Säule 5, sie hat die Überschrift "Hilfe!". Hier heißen die jeweiligen Seiten: "Manchmal ist es verdammt schwer, sich jemandem anzuvertrauen", "Jeder Mensch hat das Recht auf Unterstützung und Beratung", "Was du machen kannst" und "Schätze die Situation ein". Die Themen der Säule finde ich sehr spannend. Aber leider gibt es schon den nächsten Wechsel, bevor ich die Säule komplett angucken kann.

Nachdem jede Gruppe jede Station angesehen hat, gibt es eine interessante Besprechung mit den Sozialarbeiterinnen. ,,Und wie hat euch die Ausstellung gefallen?", fragt uns die Praktikantin. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass fast alle die Ausstellung spannend finden. Meines Erachtens war es eine gute Idee ,,Echt fair" von der BiG (Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt) nach Minden auszuleihen. Die Sozialarbeiterinnen geben uns die Nummer gegen Kummer mit, damit wir bei Problemen den Jugend-Notdienst unter 030-610062 anrufen können.

 

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