Kinder der Internationalen Klasse auf Entdeckungstour durch die Mindener InnenstadtWarum heißt Minden eigentlich Minden? Eine alte Sage erzählt von Karl der Große und Widukind, die sich nach einem Streit versöhnten. „Diese Burg soll nun mein und dein sein“, soll einer gesagt haben – daraus sei der Name Minden entstanden. Ob das stimmt, weiß man nicht. Aber die Geschichte zeigt: Stadtgeschichte und Sprache gehören eng zusammen.

Kinder der Internationalen Klasse zu Besuch im Mindener Museum - rund um das Stadtmodell
Genau das stand im Mittelpunkt des Workshops, an dem die internationalen Klassen IKa und IKb teilgenommen haben. Sie setzten sich nicht nur mit dem Namen der Stadt auseinander, sondern lernten Minden insgesamt als historischen Ort kennen.

 

Das Programm war in drei aufeinander abgestimmte Einheiten gegliedert:

  • Tag 1 (Schule): Eine Museumspädagogin arbeitete mit den Klassen in unserer Mediothek. Mit Kartenmaterial erschlossen sich die Schüler:innen wichtige Orte in Minden und erweiterten spielerisch ihren Wortschatz.
  • Tag 2 (Museum): Im Museum vertieften die Lernenden ihr Wissen mithilfe eines historischen Stadtmodells. Begriffe und Orte wurden anschaulich wiederholt und gefestigt.
  • Tag 3 (Stadtrundgang): Beim Rundgang durch die Stadt erkundeten die Klassen zentrale Orte wie Rathaus, Markt und Dom und konnten das Gelernte direkt anwenden.

Das Angebot richtet sich an Deutsch- und Integrationskurse sowie neu zugewanderte Jugendliche und Erwachsene aller Sprachniveaus und verbindet Sprachlernen mit konkreten Erfahrungen vor Ort.
Geschichte verstehen, Sprache anwenden, Stadt erleben – der Workshop bot einen anschaulichen und motivierenden Zugang für beide Klassen. Ein herzlicher Dank gilt dem Mindener Museum für die engagierte Durchführung dieses gelungenen Projekts.

 

Kinder der Internationalen Klasse beim Spazierganz in der Mindener Innenstadt

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