Roll up von "Jugend präsentiert" mit dem Hinweis "... und Wissen wird lebendig"Beim Landeswettbewerb „Jugend präsentiert“ 2026 im April in Wuppertal stellten insgesamt zehn Schülerinnen unserer Schule ihr Präsentationstalent unter Beweis.

Mit spannenden naturwissenschaftlichen Themen, anschaulichen Erklärungen und souveränen Vorträgen überzeugten die Teilnehmerinnen die Jury.

Schülerinnen der 7. und der 9. Klassen, die beim Wettbewerb "Jugend präsentiert" teilgenommen haben.Aus dem 7. Jahrgang nahmen Svea, Meret, Matilda, Greta, Joy und Sophie am Wettbewerb teil und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen auf der großen Wettbewerbsbühne.

Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb für die Schülerinnen Merit, Pauline, Milena und Kiana aus dem 9. Jahrgang. Sie hatten sich im Vorfeld über den Videoentscheid für die Teilnahme qualifiziert und konnten nun auch vor Ort in Wuppertal mit ihren Präsentationen überzeugen.

Als Belohnung qualifizierten sie sich für das Bundesfinale von Jugend präsentiert Bundesfinale 2026, das vom 25. bis 27. September 2026 in Berlin stattfinden wird.

Schüler*innen, die das Ticket für das Bundesfinale von "Jugend präsentiert" erreicht haben.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen herzlich zu ihren tollen Leistungen und wünschen unseren Finalistinnen viel Erfolg für das Bundesfinale in Berlin!

Zwei Schülerinnen und eine Lehrkraft erhalten von Frau Dr. Schubert die Urkunde, die das Herder-Gymnasium als Gesunde Schule auszeichnetDas Herder-Gymnasium wurde im Kreishaus erneut mit der Auszeichnung „Gesunde Schule im Mühlenkreis“ geehrt. Die Auszeichnung wurde von Frau Dr. Schubert überreicht und würdigt das besondere Engagement der Schule im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention.

Im Rahmen der Veranstaltung stellten die Schülerinnen Adjoa und Emma gemeinsam mit einer Lehrkraft das Projekt „Sucht-Parcours“ vor. Unterstützt wurde die Präsentation durch einen kurzen Film, der Einblicke in die Durchführung und die Ziele des Projekts gab. Der Sucht-Parcours sensibilisiert Schülerinnen und Schüler auf anschauliche Weise für die Gefahren von Suchtmitteln und stärkt gleichzeitig die Präventionsarbeit an unserer Schule.

Gruppenfoto mit Schüler*innen und Lehrkräften, die stellvertretend für Schulen aus dem Kreis Minden-Lübbecke die Auszeichnung "Gesunde Schulen" im Mühlenkreis entgegengenommen haben.

Die erneute Auszeichnung zeigt, wie wichtig Gesundheitsförderung und Prävention im Schulalltag des Herder-Gymnasiums sind und mit welchem Engagement sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte dafür einsetzen.

Als Herder-Gymnasium bilden wir natürlich auch in diesem Jahr ein Team beim Stadtradeln. Es findet vom 24. Mai bis 14. Juni statt. Wir haben das Team „HerderRadeln26“ gegründet und laden alle Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Familien ein, das Team zu verstärken.

Anmeldung und Informationen hier: www.Stadtradeln.de/minden oder www.Stadtradeln.de/registrieren

Vielleicht gelingt es uns in diesem Jahr, die meisten Kilometer zu erradeln.

Stadtradeln ist eine Initiative des Klima-Bündnis: klimabuendnis.org

Kinder der Internationalen Klasse auf Entdeckungstour durch die Mindener InnenstadtWarum heißt Minden eigentlich Minden? Eine alte Sage erzählt von Karl der Große und Widukind, die sich nach einem Streit versöhnten. „Diese Burg soll nun mein und dein sein“, soll einer gesagt haben – daraus sei der Name Minden entstanden. Ob das stimmt, weiß man nicht. Aber die Geschichte zeigt: Stadtgeschichte und Sprache gehören eng zusammen.

Kinder der Internationalen Klasse zu Besuch im Mindener Museum - rund um das Stadtmodell
Genau das stand im Mittelpunkt des Workshops, an dem die internationalen Klassen IKa und IKb teilgenommen haben. Sie setzten sich nicht nur mit dem Namen der Stadt auseinander, sondern lernten Minden insgesamt als historischen Ort kennen.

 

Das Programm war in drei aufeinander abgestimmte Einheiten gegliedert:

  • Tag 1 (Schule): Eine Museumspädagogin arbeitete mit den Klassen in unserer Mediothek. Mit Kartenmaterial erschlossen sich die Schüler:innen wichtige Orte in Minden und erweiterten spielerisch ihren Wortschatz.
  • Tag 2 (Museum): Im Museum vertieften die Lernenden ihr Wissen mithilfe eines historischen Stadtmodells. Begriffe und Orte wurden anschaulich wiederholt und gefestigt.
  • Tag 3 (Stadtrundgang): Beim Rundgang durch die Stadt erkundeten die Klassen zentrale Orte wie Rathaus, Markt und Dom und konnten das Gelernte direkt anwenden.

Das Angebot richtet sich an Deutsch- und Integrationskurse sowie neu zugewanderte Jugendliche und Erwachsene aller Sprachniveaus und verbindet Sprachlernen mit konkreten Erfahrungen vor Ort.
Geschichte verstehen, Sprache anwenden, Stadt erleben – der Workshop bot einen anschaulichen und motivierenden Zugang für beide Klassen. Ein herzlicher Dank gilt dem Mindener Museum für die engagierte Durchführung dieses gelungenen Projekts.

 

Kinder der Internationalen Klasse beim Spazierganz in der Mindener Innenstadt

Logo: Mathematik-OlympiadeBei der diesjährigen Landesrunde NRW der Mathematik-Olympiade wurde der Fünftklässler Lars S. mit einem hervorragenden zweiten Preis ausgezeichnet. Damit gehört er zu den erfolgreichsten Teilnehmenden seiner Altersklasse in Nordrhein-Westfalen und bestätigt eindrucksvoll sein außergewöhnliches mathematisches Talent.

Die Landesrunde fand in diesem Jahr in Münster statt. Dort kamen die besten Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich anspruchsvollen Aufgaben zu stellen. Lars war einer von nur wenigen Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis Minden-Lübbecke, die sich für diese anspruchsvolle Runde qualifizieren konnten.

Erfolgreicher Schüler mit Urkunde und Präsent von der Mathematik-OlympiadeDie Aufgaben der Landesrunde gelten als besonders herausfordernd und verlangen weit mehr als nur sicheres Rechnen. Kreativität, logisches Denken und Ausdauer sind entscheidend. „Die Aufgaben waren wirklich knifflig, aber auch spannend und meistens auch lösbar“, berichtete Lars nach dem Wettbewerb. „Neben dem Knobeln haben mir die angebotenen Workshops und der Besuch im Planetarium und im Naturkundemuseum aber besonders gefallen.“

Trotz der hohen Anforderungen gelang es ihm, die Aufgaben überzeugend zu lösen und sich einen zweiten Preis zu sichern – ein herausragendes Ergebnis auf Landesebene, die für die Jahrgangsstufen bis einschließlich Klasse 7 bereits die höchste Wettbewerbsstufe darstellt.

Die Mathematik-Olympiade zählt zu den bedeutendsten Schülerwettbewerben in Deutschland. Jährlich nehmen rund 200.000 Schülerinnen und Schüler teil. Über mehrere Runden hinweg steigen die Anforderungen kontinuierlich – von der kniffligen Hausaufgabenrunde bis hin zu mehrstündigen Klausuren auf Landesebene.

Bereits in den Vorrunden überzeugte Lars mit sehr guten Leistungen: In der ersten Runde (Hausaufgabenrunde) zeigte er großes mathematisches Geschick, in der zweiten Runde an der Schule erreichte er einen ersten Preis und qualifizierte sich damit souverän für die Landesrunde in Münster. Dort erlangte er für seine Arbeit einen bewundernswerten 2. Preis und gehört damit zu den Top 10 seiner Altersgruppe in ganz NRW. Im März wurde Lars mit seiner ganzen Familie zur Siegerehrung nach Münster eingeladen, wo er in einer Feierstunde unter Anwesenheit von Vertretern/Vertreterinnen (müssen wir hier gendern) des Ministeriums für Schule und Bildung zusammen mit den besten Nachwuchsrechentalenten aus NRW ausgezeichnet wurde.

Mit diesem Erfolg hat Lars eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er zu den besonderen mathematischen Talenten seines Jahrgangs gehört. Die Schulgemeinschaft gratuliert Lars dazu sehr herzlich!

Logo Känguru der Mathematik 2026Auch in diesem Jahr war die Begeisterung für den Känguru-Wettbewerb der Mathematik an unserer Schule deutlich zu spüren: zahlreiche Schüler*innen nahmen an dem internationalen Wettbewerb teil und stellten sich mit viel Motivation den vielfältigen Aufgaben. Der Wettbewerb, der traditionell im Frühjahr durchgeführt wird, begeistert jedes Jahr Millionen von Kindern und Jugendlichen weltweit und lädt dazu ein, Mathematik einmal von einer ganz anderen, spielerischen Seite zu entdecken.

Besonders schön war wieder die breite Beteiligung: in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 stellten sich alle Schüler*innen den Herausforderungen des Wettbewerbs. Während die Fünftklässler*innen erste Erfahrungen mit den besonderen Aufgabenformaten sammeln konnten, gingen die älteren Schüler*innen bereits routinierter an die kniffligen Fragestellungen heran. Auch einige Teilnehmer*innen aus höheren Jahrgängen nutzten die Gelegenheit, ihr mathematisches Können unter Beweis zu stellen.

Erfolgreiche Schüler:innen, die beim Wettbewerb "Känguru der Mathematik" teilgenommen habenDer Einsatz hat sich gelohnt: Unsere Schüler*innen erzielten auch in diesem Jahr bemerkenswerte Ergebnisse, auf die wir sehr stolz sind.

Lars Schwing (Klasse 5a) und Jonas Ottenhof (Klasse 6a) erreichten besonders hohe Punktzahlen und wurden mit einem ersten Preis ausgezeichnet – eine außergewöhnliche Leistung!

Finn Kohnen (Klasse 7d) erhielt einen zweiten Preis und überzeugte ebenfalls durch sicheres mathematisches Denken und Genauigkeit.

Tassilo Neumann (Klasse 5a), Viktoria Neumann (Klasse 7a), Luca Wang und Felix Ottenhof (beide Klasse 8a) konnten sich über dritte Preise freuen und zeigten ebenfalls starke Leistungen in einem anspruchsvollen Teilnehmerfeld.

Alle Teilnehmer*innen wurden mit einer Urkunde und dem traditionellen Knobelspiel belohnt. Die Preisträger*innen durften sich zusätzlich über besondere Preise freuen, die ihre hervorragenden Leistungen würdigen.

Wir gratulieren allen Teilnehmer*innen ganz herzlich zu ihrem Erfolg und danken ihnen für ihren Einsatz! Schon jetzt freuen wir uns darauf, auch im nächsten Jahr wieder viele begeisterte „Kängurus“ an den Start zu schicken.

Symbolbild mit Filmklappe und KopfhörerWie inszeniert man sich selbst – ohne Social Media? Mit dieser Leitfrage hat sich der Latein-Grundkurs der EF im Rahmen der Lektüre von Plinius’ Briefen beschäftigt. Im Zentrum stand dabei die Erkenntnis: Was heute über Instagram geschieht, wurde in der Antike beispielsweise über sogenannte Kunstbriefe realisiert.

Der römische Schriftsteller Plinius präsentiert sich in seinen Briefen bewusst als gebildeter, disziplinierter und reflektierter Autor. Sein Tagesablauf ist dabei kein neutraler Bericht, sondern Teil einer gezielten Selbstinszenierung. Genau diese Perspektive haben die Schülerinnen in einem kreativen Projekt aufgegriffen und in die Gegenwart übertragen.

In Kleingruppen entstanden kurze Videos („Reels“), die Plinius’ Alltag darstellen – inklusive lateinischer Zitate aus dem zuvor übersetzten Originaltext. So wurde sichtbar: Auch wenn sich die Medien verändert haben, bleibt die grundlegende Frage gleich – Wie möchte ich gesehen werden?

Ein besonders gelungenes Beispiel stammt von Dounia, Yasmin und Leonie. Sie haben ihre Bilder selbst gestaltet, digital animiert und mit der App FlipaClip bearbeitet. So entstand ein Video, das Plinius’ Alltag anschaulich visualisiert. Die lateinischen Zitate erscheinen als Sprechblasen und können durch kurzes Pausieren gezielt gelesen werden.

Die Aufgabe verband Textarbeit, Interpretation und kreative Mediengestaltung und orientierte sich an klaren Kriterien, etwa der nachvollziehbaren Darstellung des Tagesablaufs, der korrekten Integration lateinischer Zitate und einer reflektierten Umsetzung. Auch die übrigen Gruppen überzeugten mit originellen Ideen. Die Ergebnisse zeigen, wie lebendig antike Texte werden können, wenn sie in neue Medien übertragen werden. Weitere Arbeiten können bei Interesse über Frau Klee eingesehen werden.

Verschiedene Arbeiten aus dem Drehtürprojekt liegen auf dem Tisch und können gelesen werden

Wie in jedem Jahr fand kurz vor den Osterferien im Rahmen der Begabtenförderung die Expertentagung unserer diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Drehtürmodells „Forder-Förder-Projekt“ statt. Außergewöhnlich war, dass es wegen der hohen Teilnehmerzahl von insgesamt 25 Kindern gleich zwei Präsentationsveranstaltungen an aufeinanderfolgenden Abenden in der jeweils gut besuchten Mediothek und den angrenzenden Räumen gab.

Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 8 beschäftigten sich ein Schulhalbjahr zusätzlich zu den regulären Unterrichtsfächern eigenständig und mit großem Einsatz mit einem selbstgewählten Thema.

Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war mit der sogenannten „Expertentagung“ nach viel investierter Zeit, eingebrachtem Fleiß und harter Arbeit endlich der große Abend der Präsentationen gekommen, auf den sie lange hin gefiebert hatten.

Mit viel Vorfreude, aber auch mit einer gesunden Portion Anspannung und Nervosität waren unsere kleinen Expertinnen und Experten in die Schule geeilt, um die Produkte ihrer intensiven Arbeit im „Forder-Förder-Projekt“ ihrem Publikum in Form von Vorträgen, Power-Point-Präsentationen und Expertenarbeiten zu präsentieren.

Und das, was das Publikum dort zu sehen und zu hören bekam, war wirklich beeindruckend.

Kinder, die am Drehtürmodell "Forder-Förder-Projekt" teilgenommen habenSouverän und kenntnisreich, so als wäre es ihr tägliches Geschäft, derartige Vorträge zu halten, sprachen die jungen Expertinnen und Experten über so unterschiedliche Themen wie „Giftpflanzen“ und den „3D-Druck“. Eine Expertin beschäftigte sich mit der berühmten Kinderbuchautorin „Astrid Lindgren“.

Tierisch ging es in den Vorträgen „Therapietiere“, „Animal Hoarding“, „Triops“ und „Krokodile“ zu, während die Vorträge „Griechische Götter“ und „Steinzeit“ einen geschichtlichen Schwerpunkt hatten.

Viele Expertinnen und Experten beschäftigten sich in diesem Jahr mit ihren sportlichen Idolen wie, z.B. „Cristiano Ronaldo“, dem Handballverein „SG Flensburg-Handewitt“ oder dem „1. FC Bayern München“. Ein Schüler begeisterte das Publikum nicht nur theoretisch mit seinem Wissen zu der Sportart „Parkour“, sondern zeigte in Form eines Saltos auch eine Kostprobe seines praktischen Könnens.

Eine Schülerin referierte begeistert über das Musical „Starlight Express“. Nicht weniger rasant ging es in dem Vortrag über den Sportwagenhersteller „Lamborghini“ zu. Ein Experte nahm das Publikum mit auf eine spannende Reise durch das menschliche „Verdauungssystem“. Außerdem wurde das Publikum in das Imperium von „Apple“ mitgenommen und durch die Ausführungen zu den Themen „Minecraft“ und „K-Pop“ tauchte es in die virtuelle Welt der Computerspiele und die Musik der Jugend ein. Eine Schülerin beschäftigte sich zudem mit den japanische Zeichentrickserien und -filmen „Anime“, die weltweit populär und insbesondere bei jungen Menschen sehr beliebt sind.

Kinder, die am Drehtürmodell "Forder-Förder-Projekt" teilgenommen habenNachdem eine Expertin mit ihrem außergewöhnlichen Spezialwissen zu dem höchsten Berg der Welt, dem „Mount Everest“ glänzte, machte eine Schülerin in ihrem Vortrag „Irak und Jesiden“ sehr eindrucksvoll darauf aufmerksam, wie wichtig ein friedliches Miteinander ist.

Mit der aktuellen und wichtigen Fragestellung nach „Gentechnik“ und gentechnisch-veränderten Lebensmitteln in Mindens Supermärkten setzte sich eine Achtklässlerin auseinander. Eine weitere Teilnehmerin aus dem achten Jahrgang führte im Rahmen des Drehtürprojekts mit einer Schülergruppe ein Experiment durch, um den Zusammenhang zwischen „Schlafmangel und Konzentration“ zu erforschen. Ebenso befragte eine Achtklässlerin ihre Mitschülerinnen, um herauszufinden, ob und inwiefern Schülerinnen mit Migrationshintergrund an Schulen benachteiligt sind.

Das Publikum aus Eltern, Verwandten, Freunden, Klassenkameraden und Lehrerinnen und Lehrern der kleinen Experten war von den sehr verschiedenen, aber durchweg sehr spannenden Themen begeistert. Es war schon erstaunlich und vor allem erfreulich zu sehen, mit welch interessanten und völlig verschiedenen Themen sich die Schülerinnen und Schüler freiwillig und selbstständig beschäftigten und welch wissenschaftliche Erkenntnisse das Publikum an diesem Abend gewinnen konnte.

Mit allen Vorträgen gaben die Referentinnen und Referenten dabei nicht nur einen Einblick in ihre breit gefächerten Interessensgebiete, sondern auch in ihre oft erstaunliche Leistungsfähigkeit, ihre Motivation und ihre erfolgreich erworbenen und angewandten Lernstrategien. Gerade Letzteres zu vermitteln war das Ziel des Projektes, das in Kooperation mit dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung am Herder-Gymnasium durchgeführt wurde.

Nach getaner Arbeit durften unsere zurecht stolzen Expertinnen und Experten dann am Ende des gelungenen Abends alle mit bester Laune unter dem Applaus der Zuhörenden ihre Urkunden über die erfolgreiche Teilnahme am „Forder-Förder-Projekt“ entgegennehmen.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihrem Erfolg: Herzlichen Glückwunsch!

Nun freuen wir uns auf die nächste Runde des „Forder-Förder-Projekts“, die für einige Schülerinnen und Schüler der jetzigen fünften Klassen nach den Sommerferien starten wird. Alle interessierten Eltern und Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs haben die Gelegenheit nähere Informationen über dieses Projekt, aber auch über andere bestehende Angebote für begabte Schülerinnen und Schüler am Herder-Gymnasium im Rahmen eines Informationsabends zu erhalten, zu dem wir alle Eltern und Kinder der jetzigen fünften Klassen kurz vor den Sommerferien rechtzeitig einladen werden.

Schüler:innen der Q1- Bio-Kurse zu Besuch Im Teutolab BielefeldIn der letzten Woche hatten der Biologie-Leistungskurs und fünf Grundkurschülern der Q1 die Gelegenheit, das Teutolab der Universität Bielefeld zu besuchen, um sich mit dem Thema Fotosynthese praktisch auseinanderzusetzen.

Nach einer kurzen Theoriewiederholung, in der die Schülerinnen und Schüler mit ihrem fundierten Wissen glänzten, konnten die praktischen Arbeiten beginnen.

Die Wiederholung der Grundlagen war sehr hilfreich, um die Experimente besser zu verstehen„, sagt eine Schülerin im Bio-Leistungskurs. „Dann konnten wir direkt loslegen und unsere eigenen Versuche durchführen.

Schüler:innen der Q1- Bio-Kurse zu Besuch Im Teutolab Bielefeld - während der LaborarbeitDie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler führten vier spannende Experimente durch, die ihnen Einblicke in die Welt der Mikroalgen und die Bedeutung der Fotosynthese für die Biotechnologie gaben.

Im ersten Experiment wurden die Zellen von Wasserpest und der Grünalgen Chlorella mikroskopiert und die Anzahl der Chloroplasten wurden miteinander verglichen.

Faszinierend war zu sehen, wie die Chloroplasten in den Zellen verteilt sind. Überraschend war, dass die winzigen Chlorellazellen nur einen einzigen Chloroplasten pro Zelle haben„, sagt ein Schüler. „Wir konnten die grünen Organellen deutlich erkennen.“

Im zweiten Experiment untersuchten die Schülerinnen und Schüler, wie verschiedene Faktoren wie Glukose, Säure und Base das Wachstum von Mikroalgen beeinflussen. „Es war interessant zu sehen, wie die Algen auf die verschiedenen Substanzen reagieren„, meint ein Teilnehmer des Bio-Leistungskurses. „Glukose schien das Wachstum zu fördern, während Säure und Base hemmend wirkten.“

Nachdem die Schülerinnen und Schüler schon im Unterricht den Einfluss von Licht auf die Fotosyntheserate in einem einfachen Experiment untersucht hatten, hatten die Biologen durch die professionelle Ausstattung des Teutolabs die Gelegenheit, diese Bestimmung noch einmal genauer durchzuführen. Hier konnten die Fotosyntheseraten in Abhängigkeit von Licht verschiedener Wellenlängen mithilfe eines Photometers exakt gemessen werden.

Im letzten Experiment ging es um die Isolation und Auftrennung von Fotopigmenten mittels der Dünnschichtchromatographie. „Es war beeindruckend zu sehen, wie genau die verschiedenen Pigmente aufgetrennt wurden. Das hat viel besser funktioniert als im Unterricht.„, sagt ein Grundkursschüler.

 

Schüler:innen der Q1- Bio-Kurse zu Besuch Im Teutolab Bielefeld


Der Besuch im Teutolab Biologie war ein Highlight für alle Biologie-Schülerinnen und Schüler der Q1. Endlich konnten alle echte Laborluft schnuppern und viel praktisch arbeiten, was im Unterricht oft zu kurz kommt.

Der Besuch war sehr informativ und das praktische Arbeiten hat richtig Spaß gemacht. Wir konnten noch mal sehen, wie wichtig die Fotosynthese für unser Leben ist„, sagt der Kurs.

Ein großes Dankeschön an das Team vom Teutolab für die Organisation und Durchführung dieses tollen Labortages. Wir kommen gerne wieder.

Fünf Schüler*innen der Q2 in festlicher Abendgadrobe stehen während des Varietéabend auf der Bühne und blicken ins Publikum.Am 13. Februar fand ein eindrucksvoller Varietéabend statt, der sowohl Schüler*innen als auch Lehrkräfte begeisterte und ein vielfältiges Programm bot.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem einleitenden Video, in dem sich die Moderatoren*innen vorstellten und das Publikum auf den Abend eingestimmt wurde. Direkt im Anschluss folgte ein Rückblick auf die LK-Fahrten, der mit Bildern und Erinnerungen viele emotionale und humorvolle Momente hervorrief.

Für große Unterhaltung sorgte danach ein Spiel, bei dem Lehrkräfte aktuelle Jugendwörter erraten mussten – sehr zur Freude des Publikums, das die teilweise überraschenden Antworten mit viel Gelächter kommentierte. Anschließend präsentierten sich die Leistungskurse Biologie und Englisch mit kreativen Beiträgen, gefolgt von einem nachdenklichen Text zum Thema Zukunft aus dem Leistungskurs Deutsch, der von Tina Schoolmann vorgetragen wurde.

Ein weiteres Highlight war das Dancebattle, bei dem Schüler*innen gegen Lehrkräfte antraten. Die energiegeladenen Auftritte sorgten für große Begeisterung und zeigten, dass auch die Lehrer*innen auf der Bühne eine gute Figur machen können.

Nach diesem Programmpunkt folgte eine 30-minütige Pause, in der die Q2 Getränke und Essen anbot und so für neue Energie im Publikum sorgte. Nach der Pause wurde ein Tabu-Spiel

durchgeführt, an dem auch der Landrat Ali Dogan teilnahm. Daraufhin folgte eine Gesangseinlage des ehemaligen Vokalpraxis-Kurses.

Der darauffolgende Literaturfilm erregte ebenfalls viel Aufmerksamkeit und beeindruckte durch seine kreative Umsetzung. Anschließend begeisterte ein Musikbeitrag von Dominik, der mit seinem Auftritt einen weiteren emotionalen Höhepunkt setzte.

Zum Ende des Abends wurden feierlich die Oscars verliehen, bei denen sowohl Lehrer*innen als auch Schüler*innen ausgezeichnet wurden. Den krönenden Abschluss bildete eine gemeinsame Tanzeinlage der gesamten Q2, die den Abend schwungvoll und mit viel Applaus abrundete.

Insgesamt war der Varietéabend ein voller Erfolg! Er war sowohl abwechslungsreich als auch unterhaltsam und ein schönes Beispiel für das Engagement und den Zusammenhalt der gesamten Q2.

 

Text: Mathilda Radszat
Foto: Kilian Dudda