Nachhaltigkeit erleben und Neues kennenlernen
UNESCO-Schülercamp in Verl
Acht Schüler*innen des 6. Jahrgangs – jeweils zwei aus jeder Klasse – nahmen am UNESCO-Schülercamp in Verl teil. Am Donnerstagmorgen gings zusammen mit Frau van Ruiten mit Zug und Bus zu zwei abwechslungsreichen Tagen rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Nach der freundlichen Begrüßung durch den Schulleiter des Gymnasiums Verl stärkten wir uns zunächst in der Mensa. Anschließend ging es in verschiedene, spannende Workshops: Die Kinder bauten Solarfahrzeuge, stellten eigenen Apfelsaft her, erfuhren mehr über nachhaltigen Blumenanbau, und banden Blumensträuße. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Wild- und Honigbienen.
Zu den Workshops am Biohof „Ecosphere“ in Rietberg fuhren wir mit dem Bus. Dort wurde deutlich, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Alltag sein kann – von erneuerbaren Energien über regionale Lebensmittel bis zum Schutz von Insekten.
Am Abend brachte uns der Bus zur Jugendherberge in Bielefeld. Nach dem Abendessen bezogen wir unsere Zimmer, bevor ein besonderer Programmpunkt wartete: Gemeinsam sahen wir den Film „Frost – ohne Schnee und Eis“. Der Film über einen Eisbären, dessen Lebensraum immer kleiner wird, regte zum Nachdenken über den Klimawandel und seine Folgen an. Wir waren danach alle etwas traurig über das Schicksal der Eisbären aufgrund ihrer veränderten Lebensbedingungen und vor allem darüber, dass wir Menschen dafür verantwortlich sind.
Am Freitagmorgen ging es dann zum Tierpark Olderdissen. In Kleingruppen erkundeten wir den Park mit einer Rallye. Danach traten wir von Bielefeld aus die Heimreise an.
Das UNESCO-Schülercamp war für uns alle eine tolle Erfahrung: Wir haben viel über Nachhaltigkeit gelernt, Kinder und Lehrkräfte anderer UNESCO-Schulen kennengelernt und zwei erlebnisreiche Tage miteinander verbracht.

Das sagen unsere Schüler*innen über das UNESCO Camp 2026:
- „Wir haben ein Blumenstrauß gemacht und wir haben herausgefunden das wir manche Blumen essen können! Es hat extrem Spaß gemacht 😁 !“ – Malak
- „Ich war beim Workshop `Slow Flowers´. Übersetzt heißt das soviel wie „Langsame Blumen“. Das bedeutet Blumen brauchen ihre Zeit zum Wachsen. Ich habe einige spannende Sachen über Blumen gelernt. Man kann zum Beispiel einige Blumen essen. Außerdem weiß ich jetzt wie man einen Blumenstrauß bindet. Wir durften uns verschiedene Blumen aussuchen. Es gab vorbereitete, aber wir durften auch welche mit einer Heckenschere auf dem Blumenfeld selber pflücken. Dabei sollten wir darauf achten, dass man nicht sehen kann, dass welche weggenommen wurden.“ – Jasmin
- „Mir hat gefallen, dass wir alle die Workshops frei wählen durften und so nette Leute dort waren, dass wir ins Kino gefahren sind und auch in den Zoo. Das war cool und sehr lustig. Nur die Rallye im Zoo hat mir nicht so viel Spaß gemacht. – Enna
- „Mein Work-Shop hieß Slow Flowers. Ich habe viele neue Wildblumen entdeckt und gelernt wie man diese als Blumenstrauß mit besonderer Technik bindet. Es hat mir sehr gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen.“ – Sami
- „Ich habe gelernt, dass es ungefähr 30.000 Apfelsorten auf dieser Welt gibt und in Deutschland sind es etwa 1500- 2000. In den Supermärkten gibt es aber nur bis zu 10 Sorten zu kaufen.“ – Fynn