„Aufforstung ist die günstigste und effektivste Methode der Klimarettung“ heißt es in der viel beachteten Studie „The global tree restoration potential“ der ETH Zürich, die

im Juli 2019 in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde.

Wir alle können mit Hilfe der Internet-Suchmaschine Ecosia an dieser Aufforstung teilhaben, ohne unsere alltäglichen Gewohnheiten großartig zu ändern, denn für ca. 45 Suchanfragen verspricht die Stiftung das Pflanzen eines Setzlings. Das gelingt, indem das Unternehmen die Werbeeinnahmen der Suchmaschine für das Aufforstungsprojekt einsetzt und die Bäume durch Partner in zur Zeit 20 Ländern anpflanzen lässt.


Wenn sich etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer des Herder-Gymnasiums für die Nutzung der Suchmaschine entscheiden würden und nur einmal am Tag eine Suche durchführten, könnten täglich etwa 10 Bäume gepflanzt werden. Überredet jede und jeder noch ein Familienmitglied oder einen Freund mitzumachen, erwüchsen im wahrsten Sinne des Wortes aus der Herder-Gemeinschaft schon 20 Bäume täglich. Würde gar dreimal am Tag gesucht, wären es 60 Bäume am Tag – und 21.000 Bäume im Jahr: ein Wald!


Jede und jeder ist selbstverständlich angehalten, sich mit diesem Versprechen des Berliner Unternehmens auseinanderzusetzen und auf diese Weise eine eigenständige Entscheidung für oder gegen die Nutzung der alternativen Suchmaschine zu vertiefen.


Wie funktioniert etwa die Reduzierung des Kohlenstoffdioxids durch die Bäume und wie beeinflusst das die Erdwärme und damit das Klima?


Können wir durch Aufforstung allein den Klimawandel stoppen oder sind wir angehalten, den CO2-Ausstoß durch den mittelfristigen Verzicht auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe etwa beim Autofahren oder beim Heizen radikal zu reduzieren? Wie viel Zeit bleibt uns?


Wie werden die Werbeeinnahmen der Suchmaschine gewonnen und werden sie nach Abzug etwa der ortsüblichen Steuersätze, der Mitarbeitergehälter und der Werbekosten tatsächlich für die Aufforstung genutzt?


Wie gut sind die Suchergebnisse von Ecosia etwa im Vergleich zum Branchenführer Google?

Wie werden die Daten der Nutzer der Suchmaschine geschützt, wie verhält sich der Datenschutz im Vergleich zur Nutzung etwa der Suchmaschine von Google, der Nutzung von Internetbrowsern, der Nutzung von Standardsoftware, der Nutzung von anderen Apps, von Betriebssystemen, Clouds.

Im Rahmen unserer Teilhabe am Projekt „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ wurde die ökologische Suchmaschine am 23.09.2019 in der Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer vorgestellt und die Multiplikation der Nutzungsidee angeregt worden. Über die technische Nutzung der Suchmaschine hinaus sind den Lehrenden für die biologischen, ökologischen, ökonomischen oder informationstechnologischen Fragen erste Informationen zur Verfügung gestellt worden, mit dem sie in ihren Fächern und fächerübergreifend ihren Bildungsauftrag erfüllen können.



Holger Hansing und Michael Willemsen

 

 

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