Das Herder-Gymnasium schloss mit der Eine-Welt-Schule einen Kooperationsvertrag. Die Schulen besiegelten damit ihre Zusammenarbeit im Bereich der Medienerziehung.

Jedes Jahr vor den Osterferien besuchen die Cyberscouts des Herder-Gymnasiums die dritten und vierten Klassen der Eine-Welt-Schule. Die Grundschüler erlernen von den Achtklässlern den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Die Herder-Schülerinnen und Schüler erproben sich darin, eine Gruppe anzuleiten, jüngeren Kindern etwas zu erklären und ihr Know-how verständlich weiter zu geben. So profitieren die Schülerinnen und Schüler beider Schulen vom „Peer-to-Peer“ Ansatz.


Auch wenn WhatsApp, Instagram und Facebook sowie viele andere digitale Medien für Kinder im Grundschulalter noch gar nicht zugelassen sind, haben viele Grundschülerinnen und Grundschüler bereits Zugang dazu. Schon in den dritten und vierten Klassen tauchen die ersten Probleme mit „Cybermobbing“ oder mit einem leichtfertigen Umgang mit persönlichen Daten auf.

Im Schuljahr 2017/2018 bat die Eine-Welt-Schule deshalb erstmals die von Birgit Thinnes (Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz) und Kordula Pasch (Herder-Gymnasium) ausgebildeten Cyberscouts des Herder-Gymnasiums um Hilfe. Zweimal wurde das Programm bereits erprobt, bevor es nun mit einem Kooperationsvertrag verbindlich eingeführt wurde.

Zur offiziellen Vertragsunterzeichnung trafen sich die beiden Schulleiterinnen Dorit Kock Engelking und Heike Plöger mit den Verantwortlichen Birgit Thinnes und Kordula Pasch, den Cyberscouts und einigen Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse der Eine-Welt-Schule im Herder-Gymnasium.


Dorit Kock-Engelking, Eine-Welt-Schule Minden

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