Morgens ins Museum oder in die Ausstellung, nachmittags in die Schule, so in etwa sah eine Woche für Nadine Otte und Stefanie Lehmkuhl aus, die sich im Rahmen von Erasmus+ auf den Weg nach Dublin gemacht haben.

Bei Erasmus+ stehen die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und die transnationale Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Dabei ist der Austausch bewährter Praxis im Jugend- und Bildungsbereich bedeutsam. Thematisch ging es bei der Fortbildung in Dublin um kreative und innovative Unterrichtsmethoden. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Nutzung von mobilen Endgeräten im Schulalltag.

Mit der Website „Canva“ kann man zum Beispiel leicht und auf kreative Weise vielfältige Präsentationen erstellen. Das Tool „EdTed“ bietet für aktuelle und unterrichtsrelevante Themen geprüfte Filmsequenzen von Expertinnen und Experten an. Diese spannenden Filme können durch gezielte Fragestellungen, weitergehende Informationen und Diskussionen im Chat vertiefter analysiert werden.

In der Fortbildung ging es dabei auch immer darum, die verschiedenen Methoden und Möglichkeiten sowohl aus der Lehrer- als auch aus der Schülersicht zu erproben und zu reflektieren. Viele Tools haben spielerische Optionen und ermöglichen es, sich zu vernetzen und selbstständig oder in Gruppen kooperativ zu arbeiten.

Die Gruppe bestand aus zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Italien, Zypern, Portugal, Martinique und Deutschland, die an verschiedenen Schulformen unterrichten und ganz unterschiedliche Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung mitbrachten. Von dem gemeinsamen Austausch profitierten alle Kolleginnen und Kollegen.

Neben dem inhaltlichen Arbeiten im Rahmen der Fortbildung bestand ein großes Interesse daran, gemeinsam die irische Hauptstadt zu entdecken, etwas über ihre Geschichte und ihre Traditionen zu erfahren und die Kultur näher kennenzulernen. Besonders eindrucksvoll war die Exkursion „Celtic Boyne Valley Tour“, die durch atemberaubende Naturlandschaften zu Ruinen und einzigartigen Denkmälern rund um Dublin führte.

Letztlich hat die Erasmus+-Fortbildung dazu geführt, dass zum einen neue Fähigkeiten erworben wurden und die eigene Professionalisierung weiterentwickelt werden konnte. Zum anderen konnten alle Kolleginnen und Kollegen erleben, wie verbindend und bereichernd Europa ist.


Nadine Otte und Stefanie Lehmkuhl

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