Die Osthushenrich-Stiftung sponsert Laptops für die Begabungsförderung am Herder-Gymnasium

„Das war ein toller Abend mit vielen spannenden Vorträgen. Man hat die Begeisterung der Schüler für ihr jeweiliges Thema richtig gespürt,“ schwärmt eine Mutter am Ende der spannenden Expertentagung im Herder-Gymnasium. Wie in jedem Jahr stellt dieser Präsentationsabend vor allen Interessierten der Schulgemeinschaft den großen Abschluss des Drehtürmodells dar, das schon seit einigen Jahren als ein Baustein der Begabungsförderung durchgeführt wird.

Das Team der Begabungsförderung freut sich, denn seit wenigen Wochen stehen dem „Herder“ dank der Osthushenrich-Stiftung zehn Laptops für den Bereich der Individuellen Förderung zur Verfügung. Die Stiftung finanzierte sieben Laptops und unterstützt damit die Begabungsförderung am Herder-Gymnasium mit 2.793 Euro. Drei Laptops wurden über den Förderverein der Schule in der Selbstanschaffung bezahlt.



Dank der neuen Laptops, gesponsert von der Osthushenrich-Stiftung und übergeben von Geschäftsführer Dr. Burghard Lehmann, eröffnen sich weitere Möglichkeiten im Bereich der Begabungsförderung. So ermöglichen die Laptops ein flexibleres Arbeiten, weil man sowohl zeitlich als auch räumlich weniger an die schulorganisatorischen Vorgaben wie Belegungen der Computerräume durch Unterrichtsklassen gebunden ist. Die Laptops stehen den Schülerinnen und Schülern jederzeit zur Verfügung und können durch ein Ausleihsystem von Schülern und auch einzelnen Schülergruppen individuell genutzt werden. Beim Drehtürmodell im Rahmen des Forder-Förder-Projekts zum Beispiel verlassen motivierte und besonders begabte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen ihren regulären Unterricht und schreiben parallel zum Regelunterricht zu einem frei gewählten Thema eine Expertenarbeit am Computer nach den Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens und halten anschließend einen Vortrag vor der Schulgemeinschaft.

„Die Arbeit am Computer hat am meisten Spaß gemacht“, darin sind sich Jakob, Enno und Jona einig. Auch Maja und Maja stimmen ihren Mitschülern zu und ergänzen, dass sie durch das Projekt insbesondere beim Umgang mit dem Computer viel dazu gelernt haben. Alle Teilnehmer sind sich sicher, dass durch die neuen Laptops zukünftig noch flexibler gearbeitet werden kann und auch andere Lernorte als das Klassenzimmer noch stärker genutzt werden können.



Auch für weitere Projekte aus dem Bereich der Begabungsförderung werden die Laptops zukünftig verwendet werden. So erstellen interessierte Siebtklässler im „Drehtürmodell für Fortgeschrittene“ ein gemeinsames Buch, zum Beispiel zum Oberthema „Der goldene Schnitt“. Neben außerunterrichtlichen Angeboten wurden die Laptops auch schon für individuelle, herausfordernde Aufgaben im Regelunterricht eingesetzt und erleichtern so die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Sowohl Lehrer als auch Schüler freuen sich schon jetzt auf die Arbeit an den Laptops. Miriam hat schon klare Pläne für ihre nächste Expertenarbeit: „Ich würde auch gerne noch das Thema „Von Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit“ bearbeiten und ich würde mich dafür interessieren, wie sich die Leute dann verständigen.“ Ihr Forschungsinteresse ist geweckt.


Katrin Ottenhof und Stefanie Lehmkuhl

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