Was können Eltern tun, wenn ihr Kind zu viel Zeit am Bildschirm verbringt? Dazu referierte im März die Medien-Pädagogin Sabine Schattenfroh vor Eltern der 7. Klassen und gab hilfreiche Tipps.

So wurde auch das Thema „Computerspiele“ angesprochen. In diesem Zusammenhang wies sie auf die kommerzielle Strategie der Spielemacher hin, die erreichten, dass Kinder und Jugendliche trotz der kostenlosen Spielangebote dennoch Geld in sogenannte Loot-Boxen einzahlten. Die Thematik der Spiele („Ballerspiele“) richte sich an die niederen Instinkte des Tötens und Getötetwerdens.

Grundsätzlich seien die Eltern für das Medienverhalten ihrer Kinder verantwortlich. Medienerziehung beginne im Elternhaus. Der „gefrorene Blick“ der Eltern, die ständig auf ihr Smartphone guckten, sei ein Hemmnis für Kinder, Kontakt mit ihren Eltern aufzunehmen. Besser sei es, eine Vorbildfunktion zu übernehmen und die eigenen Kinder im Umgang mit den sozialen Medien zu unterstützen. Eine Kooperation mit der Schule spiele dabei eine nicht unwesentliche Rolle.

Zu diesem Thema können weitere Informationen  heruntergeladen werden.


Kordula Pasch

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