16 | 12 | 2018

Daten zur Geschichte des Herder- und Caroline-von-Humboldt-Gymnasiums

Das Herder-Gymnasium besteht seit 1964 am Schulstandort Brüningstraße mitten im Mindener Glacis. 1988 wurde es mit dem Caroline-von-Humboldt-Gymnasium vereinigt. Beide Schulen mit ihren jeweiligen Traditionen sind mit der heutigen Schule verbunden.

 

Daten

Herder-Gymnasium

Caroline-von-Humboldt-Gymnasium

Schulbauten

1826

 

Gründung der städtischen Mindener Töchterschule

 

Hohe Str. 6, angemietete Räume in Erd- und Obergeschoss

1861

 

 

Martinikirchhof 1,

erstes eigenes Schulgebäude (heute Pfarrhaus der St.   Martini-Gemeinde)

1895

 

Höhere Mädchenschule mit Verbesserungen der Mädchenbildung

Neubau des Schulgebäudes Brüningstr. 2 (heutiger Altbau)

1899

 

Lehrerinnenseminar als städtische Einrichtung als   Ergänzung: dreijährige Ausbildung für das Lehramt an Volksschulen und   mittleren und höheren Mädchenschulen

 

1902/03

 

 

Errichtung des Nordflügels am heutigen Altbau für das Lehrerrinnenseminar

1909

 

Anerkennung als „höhere Lehranstalt“: höhere Mädchenschule   (429 Schülerinnen) mit Lyzeum (74) und Lehrerinnenseminar als Oberstufe (wichtiger   Schritt auf dem Weg zum Gymnasium, wenn auch keine Möglichkeit zur   allgemeinen Hochschulreife) und Frauenoberschule (Lehrplan mit Schwerpunkt   Hausarbeit, Pädagogik, 145)

 

1909

 

 

Erweiterungstrakt im Süden: Aula und Turnhalle

1923

 

Beginn der Ausbildung zur allgemeinen Hochschulreife

 

1926

 

Erstmals erreichen sechs Abiturientinnen die allgemeine   Hochschulreife

 

Seit 1920er Jahren

 

Neusprachliches Mädchengymnasium mit Frauenoberschule,   d.h. Oberstufe mit Erwerb der Hochschulreife und Zweig mit   „frauenspezifischen Fächern“ wie Ernährung, Textiles Gestalten und   Erziehungswissenschaften

 

1961

 

 

Neubau für das Mädchengymnasium am „Königsplatz“ (heute   Teil der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule)

1964

Beginn des Schulbetriebs des „Städtischen neusprachlichen   Gymnasiums für Jungen und Mädchen“ mit je acht Klassen des Besselgymnasiums   (Jungen) und des Mädchengymnasiums    sowie einer Jungen- und einer Mädchensexta.

Koinstruktiver Unterricht, d.h. Unterricht getrennt in   Mädchen- und Jungenklassen

 

 

1966

Einrichtung einer dreijährigen Aufbaustufe für   Realschüler: „Städtisches neusprachliches Gymnasium für Jungen und Mädchen in   Aufbauform für Realschulabsolventen“ in koedukativem Unterricht

 

 

1967

 

 

Übergabe des Erweiterungsbaus (heutiger B-Trakt)

1967

Verleihung des Namens „Herder-Gymnasium“

525 Schüler (287 Jungen und 238 Mädchen in 20 Klassen), 30   Lehrkräfte

Verleihung des Namens „Caroline-von-Humboldt-Gymnasium“

 

1972

 

 

Fertigstellung der Aufstockung des Erweiterungsbaus   (B-Trakt)

1974

 

Umgestaltung als koedukatives Gymnasium für Mädchen und   Jungen

 

1988

Neuer Name: „Herder-Gymnasium mit Caroline-von-Humboldt-Gymnasium,   gegründet 1826“

Auflösung und Übergang an das Herder-Gymnasium

 

2001

Gründung des Vereins eHER-Verein ehemaliger Schülerinnen   und Schüler des Herder-Gymnasiums und des Caroline-von-Humboldt-Gymnasiums   e.V.

 

 

2001

 

 

Einweihung der Dreifachsporthalle an der Pöttcherstraße

2002

Kooperationsvereinbarung mit der Firma Rose Systemtechnik   GmbH, Porta Westfalica

 

 

2003

 

 

Fertigstellung des Erweiterungstraktes, Gebäudeteil C

2007

 

 

Ende der Sanierung im Altbau

2008

 

 

Einweihung der neuen Bibliothek und Mediothek in der alten   Sporthalle im Altbau

2009

Partnerschaft mit der Secondary School Malibwi, Tansania

 

 

2011

 

 

Eröffnung des Oberstufenraums im Dachgeschoss des Altbaus

2014

 

50jähriges Jubiläum des Herder-Gymnasiums