18 | 06 | 2018

Die Umwelt-AG hat am 16. April 2018 zusammen mit der Nammer KITA und den Nammer Senioren am Nammer Altenheim Haus Laurentius einen 150 qm großen Blühstreifen eingesät. Direkt vor dem Altenheim (Foto unten) blühen also hoffentlich bald bis zu

35 verschiedene heimische Wildblumen aus der Saatgut-Mischung ,,Schmetterlings- und Wildbienensaum". Diese gemeinsame Aktion der Netzwerkpartner des Projektes ,,Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit" soll einen kleinen Beitrag dazu liefern, dass die Insekten wieder Nahrung finden und das massive Artensterben der letzten Jahrzehnte (heute leben 75 % weniger Insekten als vor 30 Jahren) nicht ungebremst weitergeht. Nach der Einsaat haben die Umwelt-AGler zusammen mit den KITA-Kindern das Saatgut mit einer Walze (Foto oben) an den Boden gedrückt, damit es nicht wegfliegt. Das Einarbeiten des Saatgutes in den Boden wäre ungünstig gewesen, weil die meisten Samen Lichtkeimer sind und nur aufgehen, wenn sie Licht bekommen. Vor der Einsaat wurde der nährstoffreiche Boden von einer Gartenbaufirma mithilfe von Sand ausgemagert, sodass die konkurrenzstarken Gräser die schwächeren Blumen nicht sofort überwuchern. Es gilt die Faustformel: Je nährstoffärmer ein Boden ist, desto bunter ist der Blütenteppich.