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Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der hybriden Veranstaltungen letztes Jahr war die Sporthalle des Besselgymnasiums am vergangenen Wochenende wieder mit Leben gefüllt. Sportler*innen aus acht Städten maßen sich auf 16 Wettkampfergometern

zuerst einzeln und anschließend noch gemeinsam in Viererstaffeln. Trotz aktueller Krankheitswelle und zahlreichen Absagen war das Teilnehmerfeld dabei größer als bei den bisherigen Präsenzveranstaltungen.


„Wir waren zum ersten Mal dabei und werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederkommen. Das Ambiente hier ist einfach genial“, waren sich die Obleute aus Osnabrück einig. Der technische Leiter des Renngeschehens Benjamin Franke ist sich sicher: „Das liegt daran, dass unser Organisationsteam vor allem aus dem Trainerteam unserer Jugendabteilung besteht. Dadurch haben wir ein gutes Gefühl dafür, was Athleten und Trainer bei einem Ergocup für Bedürfnisse haben und orientieren uns daran. Dieses Konzept scheint aufzugehen.“


Glücklich zeigten sich auch die für die Humboldtschule aus Hannover startenden Geflüchteten aus der Ukraine. Nach ihrem erfolgreichen Abschneiden beim Bundesfinale JtfO im Herbst wollen sich nun einige mit ihren in Minden erzielten Ergebnissen für die ukrainische Junioren-Nationalmannschaft bewerben und zeigten dabei teils wirklich beeindruckende Leistungen. „Wir freuen uns, ihnen die Möglichkeit dazu bieten zu können, auch weil sie das Niveau der Veranstaltung nochmal erheblich anheben“, bemerkte Betreuerin Stefanie Franke.


Die Siegerehrungen vor dem größten Publikum am Mittag nutzte der BRC-Vorstand dann auch, um diesem Trainerteam zu danken, die neuen Vereinsjacken nebst einem weiteren Präsent zu überreichen. „Wir sind jedes Jahr begeistert, wie vollkommen selbstständig das Team neben dem normalen Trainingsbetrieb auch noch so ein Hammer-Event auf die Beine stellt. Deshalb war es selbstverständlich, dass wir hier im größtmöglichen Rahmen ehren“, zeigte sich Vorsitzender Michael Sachtleben hocherfreut.


Auch aus sportlicher Perspektive war die Veranstaltung für die Schüler*innen des Herder- und Besselgymnasiums ein voller Erfolg. Insgesamt gingen 21 Medaillen an die Sportler*innen vom Wasserstraßenkreuz. „Auch wenn wir krankheitsbedingt nicht so viele persönliche Bestleistungen wie in den Vorjahren erreichen konnten, sind die Ergebnisse trotzdem echt gut und unterstreichen wieder einmal die Qualität, die wir in der großen Breite unserer Trainingsgruppen haben“, zog Willi Wotka das sportliche Fazit, der als Licht- und Tonchef das Renngeschehen immer bestens im Blick hatte.


Die Ergebnisse und der Livestream zum Nachschauen sind unter www.mindoor-cup.de verfügbar.

 

Text und Foto: Björn Bierwirth

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