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Mit einer leichten Verbeugung und einem freundlichen „Ni hao“ begrüßen die Teilnehmenden der Chinesisch-AG am Herder-Gymnasium ihren besonderen Besuch vom „Trägerverein Partnerschaft Minden – Changzhou e.V.“.

Die Vorstandmitglieder des Vereins, Olrik Laufer und Heinrich Wiese sowie Maja Kurth, die für den Bereich der schulischen Bildung im Verein zuständig ist, erwidern dies fachkundig durch ein chinesisches Begrüßungsritual. Schnell wird klar, dass hier Experten und Interessierte für den Bereich China und Asien aufeinandertreffen. Während die Schülerinnen und Schüler bereits im zweiten Jahr an der durch die Osthushenrich-Stiftung finanzierten Chinesisch-AG teilnehmen und sich für die Sprache und die Kultur begeistern, hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, die Verbindung zwischen China und Deutschland zu intensivieren.

Schon seit 2015 ist die chinesische Stadt Changzhou – auch dank der Unterstützung des Trägervereins – eine offizielle Partnerstadt der Stadt Minden. Seitdem fanden wiederholt Austausche zwischen Minden und Changzhou auch unter Beteiligung von Jugendlichen und Lehrkräften des Herder-Gymnasiums statt. Die derzeitigen AG-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer im Alter von 13 bis 16 Jahren hatten bisher noch nicht die Chance, Asien zu besuchen, sind sich aber einig, dass „ein Besuch in China sehr reizvoll wäre“.

Einen ersten persönlichen Gruß aus Changzhou konnten die Schülerinnen und Schüler bereits beim Besuch durch den „Trägerverein Partnerschaft Minden – Changzhou e.V.“ entgegennehmen. Herr Laufer und Herr Wiese übermittelten im Namen der Partnerstadt Changzhou herzliche Grüße in Form eines Videos und überreichten den Jugendlichen chinesische Bücher der Stadt Changzhou, in denen wichtige Informationen der chinesischen Partnerstadt sowohl auf Chinesisch als auch auf Englisch zu finden sind.

Neben der Freude über die persönlichen Geschenke aus Fernost stand der Austausch über die Faszination der asiatischen Lebenswelt im Mittelpunkt des Zusammentreffens. Die Vertreter des Vereins interessierten sich besonders für die Gründe der AG-Teilnehmenden, Chinesisch zu lernen und sich mit der asiatischen Kultur zu beschäftigen. Während eine Schülerin von der Herausforderung gereizt ist, dass „Chinesisch im Volksmund oft als unmöglich zu lernende Sprache gilt“, stehen bei anderen Kursteilnehmern die Faszination für die fremde Kultur im Vordergrund: „Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig, anderen Kulturen gegenüber offen zu sein.“  Alle Anwesenden sind sich darüber einig, dass sie auf chinesisches Essen in ihrem Alltag nicht mehr verzichten möchten, obwohl das Essen mit Stäbchen für einige noch eine Herausforderung darstellt, an der sie in der nächsten Zeit noch arbeiten möchten.

 

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