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Dank der Osthushenrich-Stiftung haben besonders begabte Schülerinnen und Schüler des Herder-Gymnasiums ab diesem Schuljahr die Gelegenheit, Chinesisch in der Schule zu lernen.

Voller Vorfreude und mit erwartungsvollen Gesichtern betreten 20 Schülerinnen und Schüler am Freitagnachmittag den Raum, in dem sie ab diesem Schuljahr erstmals jede Woche die Chinesisch AG besuchen. Sie werden freundlich nach chinesischem Ritual von der Muttersprachlerin und Kursleiterin Frau Zhu-Wagener begrüßt. Frau Claudia Holle, Geschäftsführerin der Osthushenrich-Stiftung, schließt sich ihren Worten an „Ich freue mich sehr, dass ihr eine neue und vor allem so fremde Sprache lernen möchtet und dafür am Nachmittag zusammenkommt.“ Franzesca aus der 8. Klasse unterstreicht diesen Eindruck: „Ich lerne gern Sprachen. Schön ist es, wenn eine Muttersprachlerin die neue Sprache vermittelt.“ Julia und Alex, lernen Chinesisch, weil sie gern einmal nach China reisen möchte. Für Maha, Schülerin der 7. Klasse, ist es reizvoll, dass das Chinesisch ganz anders ist als europäische Sprachen.



Die Osthushenrich-Stiftung ermöglicht und erweitert mit ihrer Unterstützung für die Chinesisch AG das bereits bestehende schulische Angebot für besonders begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler am Herder-Gymnasium. Frau Plöger, Schulleiterin des Herder-Gymnasiums, freut sich, dass der Wunsch, eine Chinesisch AG anzubieten, nun realisiert werden kann, und dankt Frau Holle herzlich für die gute Zusammenarbeit und ihren Besuch in der Schule anlässlich des ersten AG-Nachmittags.



Neben den Grundkenntnissen der chinesischen Sprache soll es in dieser AG vor allem um den kulturellen Austausch gehen. Als Muttersprachlerin ist Frau Zhu-Wagener besonders geeignet, das Interesse der Jugendlichen für die asiatische Welt zu wecken. Schon bei der Vorstellung des Chinesisch-Projekts erhielten die Interessierten Einblicke in chinesische Rituale und Bräuche. Die Herder-Schülerin Kuoran Bai, die in China geboren ist und mit ihrer Familie seit 2 Jahren in Minden lebt, unterstützte die Veranstaltung mit selbsthergestellten Glückssymbolen, die die Zuhörerinnen und Zuhörer besonders begeisterten. Auch die chinesischen Tierkreiszeichen stießen auf großes Interesse. „Ich freue mich, dass mein chinesisches Tierkreiszeichen der Hund ist, denn Hunde sind meine Lieblingstiere.“, begeistert sich eine Teilnehmerin. Eine ganze Klasse freut sich über das geschenkte Glückssymbol: „Das hängen wir direkt an die Tür unseres Klassenzimmers. Hoffentlich hilft es uns bei Klassenarbeiten.“

Schon während der ersten AG-Stunde spürt man sofort die Faszination und Begeisterung für die fremde Sprache und Kultur. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verabschieden sich am Ende der Stunde mit einem chinesischen „zài jián le!“, was so viel bedeutet wie „Auf Wiedersehen!“. Alle freuen sich bereits auf die nächste Sitzung. Vielleicht können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre ersten Chinesisch-Kenntnisse demnächst im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Minden und Changzhou erproben. Die AG bietet beispielsweise eine optimale Vorbereitung für den jährlich stattfindenden Schüleraustausch.


Katrin Ottenhof und Saskia Müller

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