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Mitte Mai bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c im Biologieunterricht jeweils fünf Feuerbohnen, die sie in den kommenden drei Wochen zu maximalem Wachstum motivieren sollten. Viel Licht, guter Boden, etwas Dünger und die passende Menge Gießwasser führten

bei Klara Veit zu einer Bohnenpflanze mit einer Größe von 58 cm (Foto) in drei Wochen - das war Klassenrekord. Die Bohne eines Schülers aus der Parallelklasse brachte es allerdings sogar auf 136 cm - sein Trick war die optimale Temperatur: Jeden Abend wurde die Pflanze ins Haus geholt.

Parallel zum Bohnenwachstum sollten alle Fünftklässler ihre wachstumsteigernden Maßnahmen wissenschaftlich dokumentieren: Mit wieviel Wasser haben ich gegossen ? Welchen Dünger habe ich in welcher Menge eingesetzt ? Natürlich sollte dann auch genau beobachtet werden, wie sich das eigene Tun auf das Pflanzenwachstum auswirkte - alle drei Tage wurde die Größe der Bohnenpflanze notiert, es wurden Zeichnungen und Fotos gemacht. Am Ende der dreiwöchigen Dokumentationszeit wurde auf der Grundlage der Wachstumstabelle ein Diagramm gezeichnet. Nachdem alle Dokumentationen per Schulmanager abgegeben waren, stellte sich heraus, dass Lara Rosek und Ben Ernst die besten wissenschaftlichen Dokumentationen erstellt hatten. Bens Doku (Foto) enthielt treffende Zeichnungen, exakte Temperaturmessungen sowie ein passendes Diagramm. Laras Arbeit (Foto) bestach durch einen Pflanzen-Steckbrief,  Zeichnungen (oben) und ein Diagramm, das die Temperatur in Bezug zum Bohnenwachstum darstellte.

Der Bohnenwettbewerb geht allerdings noch bis Ende Oktober weiter, denn bis dahin sollen die Feuerbohnen der Schüler nicht nur dekorativ rot blühen, sondern auch möglichst viele lila-schwarz marmorierte Samen produzieren, die dann von jedem gezählt werden. Der beste Bohnenzüchter wird im Herbst hier wieder geehrt! Außerdem wird die Bohnenernte an das Detmolder Freilichtmuseum geschickt, da dort die Erhaltung dieser seltenen Feuerbohnensorte koordiniert wird. D.h. jeder Fünftklässler ist ein Erhalter der Kultursorte und trägt zur Sicherung der biologischen Vielfalt im Bereich der Nutzpflanzen bei. Alle Schüler, Eltern und Lehrer, die sich im kommenden Jahr an dem Feuerbohnen-Erhaltungsprojekt beteiligen möchten, können sich im Herbst bei Holger Hansing melden, um Saatbohnen für 2021 zu bekommen.

 

 

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