Am Dienstag, dem 26. Januar 2016, waren die Biologie-Leistungskurse von Monika Dröge und Holger Hansing auf einer Exkursion am Osnabrücker Schülerlabor. Dort bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeitsweise eines Genlabors mit den ...

... inzwischen klassischen Untersuchungsmethoden Polymerasekettenreaktion (PCR) und genetischem Fingerabdruck. Das Pipettieren von sehr kleinen Flüssigkeitsmengen wurden zunächst mithilfe von Tintenwasser geübt, sodass sich Schüler mit besonders ruhigen Händen fanden, die auch problemlos die unter Wasser stehenden Taschen im Elektrophorese-Gel mit der DNA von Opfer, Täter und 7 Tatverdächtigen füllen konnten.  Der Leiter des Schülerlabors Privatdozent Knut Jahreis riss die Q1-Schüler immer wieder mit, indem er die Hintergründe der Methoden und konkrete Kriminalfälle schilderte, bei denen mithilfe der gentechnischen Untersuchungen spektakuläre Verbrechen gelöst werden können. Auch der reale Kern des Filmklassikers "Jurassic Park" wurde beleuchtet: Kann eine in fossiliem Baumharz, dem heutigen Bernstein, eingeschlossene Mücke Dinosaurier-Blut mit der entsprechenden DNA enthalten, sodass eine Klonierung damaliger Dinos heute möglich ist ? Nein, aber die noch recht junge und intakte DNA der ausgestorbenen Mammute lässt sich vermutlich rekonstruieren, d.h. es ist in naher Zukunft evtl. möglich die Vorfahren der heutigen Elefanten wieder im Zoo zu bestaunen...

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