30 | 03 | 2017

Fünf verschiedene Beerensträucher laden die Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Sommer zum Naschen vitaminreicher Johannisbeeren ein. Denn am 5. Dezember 2016 hat die Umwelt-AG die fünf Johannisbeeren in ein 7x1 m großes Beet direkt vorm

A-Gebäude eingepflanzt. Es handelt sich größtenteils um alte Sorten, die einen historischen Wert besitzen, die aber auch heutzutage noch gute Erträge liefern sowie robust sind, sodass sie wenig Pflege benötigen. Das Naschbeet bietet einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Beerensträucher, indem weiße, rosafarbene, rote und schwarze Johannisbeeren probiert werden können, und das von Anfang Juni bis Mitte Juli, sodass die Tage vor den Sommerferien versüßt werden. Außerdem bieten die Johannisbeeren einigen Insekten Nektar und Pollen zur Blütezeit, die bei den gepflanzten Sorten (Weiße Versailler, Rosa Holländische, Jonkheer van Tets, Rote Holländische und Silvergieters Schwarze) von Anfang April bis Anfang Mai reicht. Die Umwelt-AG hat die Johannisbeersträucher natürlich von einer Bio-Baumschule, die ohne Torf und chemische Pflanzenschutzmittel arbeitet, bezogen, um die gesamte Umweltbilanz positiv ausfallen zu lassen. Damit die Insekten bereits im Frühling mit viel Nahrung versorgt werden und wir Menschen einen schönen Anblick genießen können, wurden neben die Johannisbeeren 230 Blumenzwiebeln von verschiedenen Frühblühern (Blausterne, Krokusse, Wild-Tulpen, Hyazinthen, Narzissen, Zierlauch, Traubenhyazinthe, Frühlingsknotenblume) in den Boden gelegt. Die Umwelt-AG hofft auf ein Blütenmeer von März bis Mai. Das Naschbeet lässt sich auch gut in den Biologieunterricht integrieren, wenn in der 5./6.Klasse das Thema "Frühblüher" besprochen wird sowie in den unterschiedlichen Klassenstufen das Thema "Vegetative Vermehrung" (Ableger der Erdbeere und Stecklinge der Johannisbeeren) auf dem Lehrplan steht. Auf das erfolgreiche Anlegen des Naschbeetes haben die Mitglieder der Umwelt-AG mit einem Johannisbeersaft angestoßen. In den kommenden Wochen plant die Umwelt-AG das Pflanzen der Walderdbeeren als Bodendecker und als weiteres Naschangebot für den kommenden Sommer. Außerdem wird demnächst ein Infoschild aufgestellt, auf dem einige Informationen zu den Johannisbeersorten zu finden sein werden.